Yoga in der Schwangerschaft- worauf du von Beginn an achten solltest

Yoga Schwangerschaft worauf achten 1. trimester

Im ersten Teil der Serie “Yoga in der Schwangerschaft – worauf du achten solltest” sehen wir uns an, wie du deine Yogapraxis schon im ersten Trimester an die neuen Umstände anpasst. Vielleicht hast du noch niemandem von deiner Schwangerschaft erzählt, ich würde dir aber raten, deine*n Yogalehrer*in zu informieren. Denn es ist vom ersten Tag an wichtig, dass du anders an deine Yogastunden herangehst.

Hier nun die drei wichtigsten Regeln:

 

Bleib im ersten Trimester bei bekannten Bewegungsabläufen


Dein Körper durchläuft gerade die wohl größte Veränderung deines Lebens und braucht einige Zeit, um sich darauf einzustellen. Für viele Frauen sind daher die ersten drei Monate auch die anstrengendsten. Gut zu wissen: meistens gehen Müdigkeit und Erschöpfung dann erst einmal vorbei und du fühlst dich wieder besser. Bis dahin solltest du Yoga (und auch andere Sportarten) nur praktizieren, wenn du das schon vor der Schwangerschaft getan hast. Andernfalls warte mit dem Einstieg lieber noch ein bisschen!

 

Atme gleichmäßig, überanstrenge dich nicht


Dein Atem ist der beste Lehrer – das gilt im Yoga, im Alltag und besonders in der Schwangerschaft. Solange du gleichmäßig atmen kannst, übst du im richtigen Bereich. Sobald du aus der Puste kommst, nimm Intensität aus der Übung oder mach eine kleine Pause. Denn sonst kann es passieren, dass dein Kreislauf streikt oder schlimmstenfalls dein Baby zu wenig Sauerstoff bekommt. Aus diesem Grund darfst du während der Schwangerschaft auch keine Atemübungen machen, bei denen du die Luft anhältst. Denk also auch bei etwas anstrengenderen Übungen daran: immer schön tief weiteratmen!

 

Dehne nur so weit, wie es dir auch vor der Schwangerschaft möglich war

 

Schwangerschaftshormone lockern Bänder, Sehnen und Bindegewebe (sogar das Zahnfleisch!), um deinen Körper auf die Geburt vorzubereiten und wirken noch bis zu 6 Monate nach der Geburt. Dadurch wirst du besonders flexibel und dehnbar. Das klingt erst einmal gut, aber: deine Muskeln sind nicht stark genug, diese plötzliche Dehnfähigkeit zu halten. Daher schadest du dir langfristig, wenn du über den Bewegungsradius hinausgehst, den du vor der Schwangerschaft hattest. Wie so oft gilt: taste dich langsam heran. Es ist auch schonender, wenn du eine Übung noch einmal wiederholst, anstatt sie einmal sehr lange zu halten.

 

In Teil 2 der Serie liest du, wie du Yoga an deinen größer werdenden Bauch anpasst.

 

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