Vinyasa-Yoga…

Es gibt so viele unterschiedliche Yoga-Stile und Meditationsarten! Damit du dir besser vorstellen kannst, was dich in meinem Unterricht erwartet, hier ein kurzer Überblick, was ich unter Vinyasa-Yoga und Achtsamkeits-Meditation verstehe.

Beim Vinyasa-Yoga verbinden wir die einzelnen Asanas, die Yoga-Haltungen, fließend miteinander. Ob die Stunde ruhiger oder dynamischer ist, kommt ganz auf den jeweiligen Fokus und den Level der Teilnehmer*innen an. Den Rhythmus gibt dabei dein Atem vor: er führt deine Bewegung und zeigt dir, ob du dich gerade über- oder unterforderst. Wir üben auch spezielle Atemtechniken, die beruhigend oder energetisierend wirken. Jede Stunde schließt mit savasana, der Endentspannung im Liegen ab. So entsteht ein bewusster Übergang, der dich dabei unterstützt, die Ruhe und neue Energie aus deiner Yoga-Praxis mit in den Alltag zu nehmen.

Kleiner Exkurs: Der Begriff Vinyasa steht auch für einen ganz bestimmten Teil des Sonnengrußes, was ich im Blog ausführlicher erkläre.

„Achtsamkeit bedeutet, dem jetzigen Moment deine volle, wertfreie Aufmerksamkeit zu schenken – als ginge es um dein Leben.“

Jon Kabat-Zinn

 

… & Achtsamkeits-Meditation

 
Die Achtsamkeits-Meditation ist streng genommen keine eigenständige Meditationstechnik. Alles, was du ganz im Hier & Jetzt tust, ist eine Form der Achtsamkeits-Meditation – du brauchst „nur“ vollkommen präsent zu sein. In unserem Alltag passiert aber häufig das Gegenteil: wir machen viele Dinge gleichzeitig und wissen oft nicht mehr, wo uns der Kopf steht. In der Achtsamkeits-Meditation lernst du, aus dem Gedanken- und Gefühlskarussell auszusteigen. Du beobachtest alles mit etwas Abstand, wie aus der Vogelperspektive. Mit der Zeit wirst du dich von Stress, Ängsten und Sorgen immer weniger unter Druck gesetzt fühlen, dich vielleicht sogar mit ihnen anfreunden. Und auch im Alltag kannst du so gelassener und selbstbestimmter handeln.

Man könnte die Achtsamkeits-Meditation als eine „westliche Übersetzung“ der buddhistisch-hinduistischen Meditationstechniken bezeichnen. Sie basiert zwar auf diesen Traditionen, ist aber frei von religiösen oder anderen weltanschaulichen Bezügen. Trotzdem entfaltet sie ebenso ihre (auch wissenschaftlich erwiesene) positive Wirkung auf dein Wohlbefinden – ob in einer eigenen Meditationsstunde oder bei einer kürzeren Meditation im Rahmen der Yogastunde.

Hier erfährst du mehr über meine Ausbildung und darüber, was mir in meinen Yoga- und Meditationsstunden wichtig ist.